10. Dreiländertagung Kopfschmerz: Patientenorganisationen rücken ins Zentrum
Vom 22. bis 24. April 2026 trafen sich Kopfschmerz-Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Klagenfurt. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die wachsende Rolle der Patientinnen- und Patientenorganisationen – auch der ORF berichtete darüber.

Die 3-Länder-Kopfschmerztagung 2026 in Klagenfurt hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und engagiert die Kopfschmerz-Community im deutschsprachigen Raum ist. Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzten die Gelegenheit, um neueste Erkenntnisse auszutauschen und gemeinsam Perspektiven für eine bessere Versorgung von Patientinnen und Patienten zu entwickeln.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt in diesem Jahr auch die Rolle der Patientinnen- und Patientenorganisationen. Der ORF berichtete im Rahmen seiner Berichterstattung gezielt über deren wachsende Bedeutung. Hervorgehoben wurde, wie wichtig diese Organisationen als Stimme der Betroffenen sind: Sie leisten Aufklärungsarbeit, fördern den Austausch unter Erkrankten und tragen dazu bei, dass Patientenbedürfnisse stärker in Forschung und Versorgung einfliessen.
Auch im Tagungsprogramm selbst wurde dieser Aspekt aufgegriffen. In Diskussionen und Beiträgen wurde deutlich, dass eine moderne Kopfschmerzmedizin nicht nur auf wissenschaftlicher Exzellenz basiert, sondern ebenso auf der aktiven Einbindung von Patientinnen und Patienten. Gerade bei chronischen Erkrankungen wie Migräne oder Clusterkopfschmerz sind Selbsthilfe, Information und Vernetzung zentrale Bausteine einer erfolgreichen Therapie.
Neben diesem wichtigen inhaltlichen Schwerpunkt bot die Tagung wie gewohnt ein vielseitiges Programm aus Vorträgen, Workshops und interaktiven Formaten. Die Kombination aus wissenschaftlicher Tiefe, praxisnahen Impulsen und persönlichem Austausch machte die Veranstaltung zu einem nachhaltigen Erlebnis für alle Beteiligten.
Klagenfurt erwies sich dabei als idealer Austragungsort – und die Tagung als starkes Signal dafür, dass Fortschritte in der Kopfschmerzmedizin am besten im Zusammenspiel von Forschung, klinischer Praxis und engagierten Patientenorganisationen gelingen.


Bild: zur Verfügung gestellt
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